GESCHICHTE
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THE ROOTS

Es ist beinahe unmöglich den vollständigen Werdegang der Marke MOLOTOW™ niederzuschreiben, denn bereits 1959 wurde der Grundbaustein für diese außergewöhnliche Marke durch „Farben Feuerstein“ gelegt. Gegründet von Wilhelm Feuerstein, übernahm später dessen Sohn Jürgen Feuerstein das Familienunternehmen und zog es entsprechend seiner eigenen Firmenphilosophie auf.

IT’S BIGGER THAN HIP-HOP

Die Kenntnis über Farben und ihre Zusammensetzung, Haltbarkeit, Qualität und Deckkraft erlangte Jürgen also schon in seiner Jugend, in der er nicht selten hinter den Turntables lokaler Diskotheken anzutreffen war. Diese und eine andere Leidenschaft, nämlich die zu den Muscle Cars, brachten ihn außerdem in Berührung mit der Graffitiszene. Überflüssig zu erwähnen, dass schon bald die ersten 1210er im Farbengeschäft der Eltern rotierten.

Gute Freundschaften entstanden nicht selten – die Szene etablierte sich allmählich und der industrielle Zweig steckte noch in den Kinderschuhen.
Zusammen mit den renommiertesten Graffitikünstlern entwickelte Jürgen die ersten Prototypen graffitioptimierter Sprühdosen – das bedeutete: weniger Sprühnebel, schärfere Strichkanten und Dosen ohne Mischkugeln. Mit einem Funke von Ideen ebnete Jürgen den Boden für eine ganze Bewegung.

BOOM BIDDY BYE BYE

Mit der weltweit ersten Sprühdose ohne Mischkugeln war auch die Marke MOLOTOW™ geboren und zum ersten Mal auf der Rückseite des Etiketts zu sehen. Bis heute ist diese Sprühdose Referenzprodukt Nr.1 für reine Action.

Weitere Innovationen ließen nicht lange auf sich warten und die erste Künstlersprühdose für präzise, urbane Kunst war geboren – die MOLOTOW™ PREMIUM. Zusammen mit den darauf folgenden ONE4ALL™ Acrylmarkern war diese Sprühdose das Aushängeschild und der Wegweiser für zukünftige Farbkonzepte auf dem Kunstmarkt.

THE MESSAGE

Dabei war der Weg bis hin zur heutigen Graffitikultur nicht immer einfach. Galt Graffiti anfänglich als Schmiererei, oder gar Vandalismus in der Gesellschaft, so entwickelte sich diese Straßenbewegung zu einer akzeptierten Kunstform. Auch MOLOTOW™ trug, wenn auch unwissentlich, mit der Eröffnung der ersten, reinen Graffitiausstellung im Jahre 2004 in der Galerie „K31“, zur Anerkennung von Graffiti bei.
Mit über 1000 Besuchern war die Eröffnung nicht nur ein voller Erfolg, vielmehr stellte sie für internationale Graffitikünstler eine neue Bühne, für ihre bis dato geringgeschätzte Kunst, dar. Diese Ausstellung brachte Kunstsammler und Künstler unter einer Message zusammen – Kunst kennt keine Stereotypen.

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